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Mehr soziale Sicherheit für Pflegende

Pressemitteilungen   •   Okt 06, 2017 11:00 CEST

Die hkk Krankenkasse würdigt den Einsatz von pflegenden Angehörigen und ehrenamtlichen Pflegepersonen seit1. Januar 2017 gemäß der Neuregelungen des PSG II. Die hkk zahlt im Vergleich zu 2016 monatlich über 180.000 Euro mehr Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung. Außerdem hat die Krankenkasse mit Hauptsitz in Bremen von Januar bis Juli 2017 rund 1.150 Pflegepersonen neu in die Rentenversicherungspflicht aufgenommen. Dies entspricht einer Erhöhung um über 140 Prozent.

Bedingungen für die Rentenversicherung einer Pflegeperson

Personen sind laut SGB VI (§ 3 Satz 1 Nr. 1a) rentenversicherungspflichtig, wenn sie eine oder mehrere pflegebedürftige Personen nicht erwerbsmäßig pflegen. Die pflegebedürftigen Personen müssen hierfür mindestens dem Pflegegrad 2 zugeordnet sein und einen Anspruch auf Pflegeleistungen aus der Sozialen Pflegeversicherung oder einer privaten Pflege-Pflichtversicherung haben. Die Pflege muss von der Pflegeperson mindestens zehn Stunden, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage in der Woche, in der häuslichen Umgebung ausgeübt werden. Gleichwohl kann, selbst wenn alle o. g. Voraussetzung für die Rentenversicherungspflicht vorliegen sollten, diese aufgrund gesetzlicher Ausschlusstatbestände dennoch nicht in Betracht kommen. Beispielsweise sind Pflegepersonen nach § 5 Abs. 4 SGB VI dann nicht mehr rentenversicherungspflichtig, wenn diese die Regelaltersgrenze (Ablauf des Monats, in dem die Regelaltersgrenze erreicht wurde) erreicht haben und auch eine Altersvollrente beziehen.

Neu: Absicherung von Pflegepersonen in der Arbeitslosenversicherung

Die hkk zahlt seit 1. Januar 2017 für die Pflegepersonen Beiträge an die Agentur für Arbeit. Der Versicherungsschutz der Arbeitslosenversicherung kann Personen gewährt werden, die aufgrund der Pflegesituation ihre Beschäftigung unterbrechen oder aufgeben. Voraussetzung dabei ist, dass diese unmittelbar vor ihrer Pflegetätigkeit arbeitslosenversichert waren. Diesen Personen soll so nach Ende der Pflege der Wiedereinstieg in den Beruf erleichtert werden.

Ansprechpartner für die Presse:

hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse), Martinistr. 26, 28195 Bremen

Holm AyTel.: 0421.3655 1000

Ilja Mertens Tel.: 0421.3655 3177

Maike Kromminga Tel.: 0421.3655 3147

E-Mail: presse@hkk.de; Internet: www.hkk.de

Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 560.000 Versicherten (davon mehr als 430.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt – abhängig von ihrem Einkommen – bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

- Personen, die andere pflegen („Pflegepersonen“), erhalten von der hkk Kranken-kasse höhere Leistungen zur sozialen Sicherung - Plus 1.150 Pflegepersonen rentenversicherungspflichtig - hkk zahlt für Pflegende Beiträge an die Agentur für Arbeit

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Medikationsplan mit erheblichen Startschwierigkeiten

Pressemitteilungen   •   Sep 29, 2017 11:00 CEST

Ein einheitlicher Medikationsplan, in dem die Medikation und die Einnahmehinweise für Patienten übersichtlich und verständlich dargestellt werden, soll für mehr Sicherheit im Umgang mit Arzneimitteln sorgen. Deshalb haben gesetzlich versicherte Patienten, die dauerhaft mindestens drei verordnete Arzneimittel parallel anwenden, seit dem 1. Oktober 2016 Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans in Papierform durch ihren Arzt. Laut Schätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) sind etwa fünf bis zehn Prozent aller Krankenhauseinweisungen Folge unerwünschter Nebenwirkungen von Arzneimitteln (UAW). Demnach sind zwischen 250.000 und einer halben Million Krankenhauseinweisungen jährlich vermeidbar.

Doch entgegen den Erwartungen fällt die Bilanz ein Jahr nach Einführung des Medikationsplans ernüchternd aus. Das ist das Ergebnis einer bundesweit einmaligen repräsentativen Studie der hkk Krankenkasse. In diesem Zusammenhang wurden von allen hkk-Versicherten mit Anspruch auf einen Medikationsplan anhand einer Zufallsstichprobe 1.000 Versicherte befragt, von denen 324 geantwortet haben. Studienleiter Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG): „Das Ziel, die Arzneimitteltherapiesicherheit für multimorbide bzw. von Polypharmazie betroffene Patienten zu erhöhen, wurde nur für eine Minderheit erreicht. Um die mit dem gesetzlichen Anspruch auf einen schriftlichen Medikationsplan angestrebten Ziele der Vollständigkeit, Verständlichkeit und Steuerungsfähigkeit für möglichst viele Patienten mit Arzneimittelverordnungen und Selbstmedikation erreichen zu können, müssen zahlreiche konzeptionelle Mängel behoben werden.“ Unter anderem konnten folgende Unzulänglichkeiten im Rahmen der Befragung festgestellt werden:

  • Nur 37,7 Prozent der Versicherten mit Anspruch auf und Bedarf an einem Medikationsplan haben ihn auch erhalten.
  • Ein Viertel der Befragten mit Medikationsplan wurden gar nicht oder nur unzureichend über den Sinn des Plans aufgeklärt.
  • Knapp 21 Prozent der Befragten gaben an, dass sie vom für den Medikationsplan verantwortlichen Arzt weder über den Nutzen noch über die Einnahmemodalitäten der verordneten Medikamente informiert wurden.
  • 51,6 Prozent aller Befragten mit Medikationsplan wurden nicht gefragt, ob sie sich zusätzlich rezeptfreie Arzneimittel in der Apotheke gekauft hätten.
  • 43 Prozent aller Befragten mit Medikationsplan wurden nicht darauf hingewiesen, den Plan auch zum Besuch anderer Ärzte mitzunehmen und gegebenenfalls ergänzen zu lassen.
  • 32,5 Prozent der Befragten, die auch von anderen Ärzten als dem Ersteller des Medikationsplans Medikamente verordnet bekamen, wurden nicht nach dem Medikationsplan gefragt. Sofern der Medikationsplan bei diesen Arztkontakten überhaupt eine Rolle spielte, wurde dieser bei 14,3 Prozent der befragten Patienten nicht ergänzt.

Präzisieren, verpflichten, lesbar machen

Um diesem Missstand abhelfen zu können, hält Dr. Braun einen umfangreichen Maßnahmenkatalog für notwendig: „Es muss untersucht werden, welche Kriterien bei den Ärzten ‚angekommen‘ sind und wie sie die Entscheidung, ob ein Medikationsplan erstellt wird oder nicht, beeinflussen.“ Zudem gelte es, die für den Patienten relevanten Informationen verständlicher zu formulieren. Darüber hinaus kritisiert der Wissenschaftler, dass es dort, wo es um die Inhalte des Medikationsplans gehe, aufgrund von Bemerkungen wie „in der Regel“ oder „sofern möglich“ einen zu breiten Gestaltungsspielraum für die Ärzte gebe. Dies reduziere den Nutzen einer möglichst vollständigen Übersicht über eine rezeptpflichtige und eine rezeptfreie medikamentöse Behandlung. „Dabei ist unklar, ob und wie sich Ärzte darüber informieren müssen, welche Arzneimittel ihre Patienten bereits von anderen Ärzten erhalten haben.“ Es ist deshalb unumgänglich, eine Reihe von Bestimmungen zu präzisieren und verpflichtend zu machen.

Ansprechpartner für die Presse:

hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse), Martinistr. 26, 28195 Bremen

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Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG)

Dr. Bernard Braun Tel.: 01520.209 8343

Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 560.000 Versicherten (davon mehr als 430.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt – abhängig von ihrem Einkommen – bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

- Medikationsplan ein Jahr nach Einführung stark nachbesserungsbedürftig - Nur 37,7 Prozent der Patienten mit Anspruch auf einen Plan haben einen erhalten - Umfangreicher Maßnahmenkatalog notwendig

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Mutter-/Vater-Kind-Kuren – positiver Effekt verpufft mit der Zeit

Pressemitteilungen   •   Aug 11, 2017 11:00 CEST

Während 62 Prozent der Teilnehmer einer Mutter-/Vater-Kind-Kur (MVKK) unmittelbar nach der Maßnahme ihren Gesundheitszustand als „gut“ bis „sehr gut“ bewerten, waren es ein bis zwei Jahre später nur noch 20 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der hkk Krankenkasse, in der hkk-versicherte Mütter zu ihren Erfahrungen mit ihrer MVKK befragt wurden. Studienleiter Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG): „Um das zu ändern, muss nach der Kur sichergestellt werden, dass der positive Effekt nicht verpufft.“ Susanne Driebe, Expertin für Kuren und Reha von der hkk Krankenkasse: „Mütter sollten schon während der Kur in den Einrichtungen Anregungen sowie Hilfestellungen für eine erfolgreiche Umsetzung des Gelernten in ihren Alltag erhalten.“

Voraussetzung für einen nachhaltigen Erfolg ist außerdem, so Braun, neben der Änderung des eigenen Verhaltens, auch den Partner in den Prozess mit einzubeziehen. Viele Mütter wünschen sich mehr Unterstützung durch ihren Partner, erläutert Braun, der zusätzlich Einzelinterviews in sechs Kureinrichtungen in Deutschland geführt hat. „Ihnen ist es sehr wichtig, dass der Partner das Gelernte wahrnimmt, versteht und mitträgt. Nur so kann eine positive Veränderung langfristig etabliert werden“, sagt Braun. Darüber hinaus ist es notwendig, dass Arbeitgeber mehr flexible Arbeitszeitmodelle für Mütter anbieten. Außerdem ist es überfällig, den für eine Bevölkerungsgruppe einzigartig im Artikel 6 des Grundgesetzes verankerten „Anspruch“ von Müttern „auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft“ endlich mit Leben zu füllen. Dazu gilt es unter anderem, flächendeckend für die spezifischen Situationen und Bedarfe von Müttern und Familien geeignete Unterstützungsangebote um- und aufzubauen.

Familiäre Belastungen sind häufigster Beweggrund

Wie wichtig die Beteiligung der Väter im Familienalltag ist, lässt sich auch aus dem häufigsten Beweggrund für eine Kurteilnahme ablesen:81 Prozent gaben familiäre Belastungen als Grund an, weshalb sie eine MVKK beantragten. Gesundheitliche Beschwerden nannten 79 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgt die Arbeitsbelastung (46 Prozent). Unter erwerbstätigen Müttern (74 Prozent aller Studienteilnehmerinnen) liegt dieser Anteil jedoch bei rund 58 Prozent. Braun: „Berufstätige Mütter leiden stark unter ständigem Zeitdruck, bedingt durch Doppel- und Dreifachbelastungen im Alltag.“ Das wirkt sich schnell negativ auf die Gesundheit der Mütter und ihrer Familien aus.

Positive Entwicklung bei der Bewilligungspraxis

Um dem vorzubeugen, ist es notwendig, hochbelastete und gesundheitsgefährdete Mütter und auch Väter zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu erreichen. Dafür wurde im Jahr 2012 die Begutachtungsrichtlinie „Vorsorge und Rehabilitation“ überarbeitet. So konnten eine einheitliche Rechtsauslegung und sachgerechte Anwendung bei den Krankenkassen und ihren Sachbearbeitern sichergestellt werden. Die Folge: 85 Prozent der Kuranträge wurden 2015 direkt mit der Antragstellung bewilligt. Das ist eine Steigerung um 17 Prozentpunkte gegenüber den Studienergebnissen der hkk zur MVKK aus dem Jahr 2009.

Sieben von zehn Müttern zufrieden mit der Kur

Dass eine Kurteilnahme grundsätzlich ein Erfolg ist, zeigt die hohe Zufriedenheit mit der Maßnahme. Drei Viertel der Mütter waren „zufrieden“ bis „sehr zufrieden“ mit der Kur. Dabei ist die Bewertung stark abhängig vom Grad der Verbesserung des Gesundheitszustandes während des Aufenthalts. Darüber hinaus tragen erfolgreiche Techniken zur Stressbewältigung und Konfliktvermeidung in der Beziehung zum Kind besonders zur Zufriedenheit der Mütter bei.

Positive Effekte auf die Gesundheit

Bei vielen Müttern reduzierten sich Erschöpfungssymptome im Verlauf der Kur. Ebenso sank nach der Kur die Anzahl von Arztkontakten sowie die Häufigkeit von Medikamentengebrauch und physikalischen Therapien. Den größten Nutzen hatten dabei jene, die vorher viele Medikamente genommen hatten.

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 550.000 Versicherten (davon mehr als 420.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt – abhängig von ihrem Einkommen – bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

Während 62 Prozent der Teilnehmer einer Mutter-/Vater-Kind-Kur (MVKK) unmittelbar nach der Maßnahme ihren Gesundheitszustand als „gut“ bis „sehr gut“ bewerten, waren es ein bis zwei Jahre später nur noch 20 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der hkk Krankenkasse, in der hkk-versicherte Mütter zu ihren Erfahrungen mit ihrer MVKK befragt wurden.

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Geschäftsbericht 2016: Erfolgsjahr für die hkk Krankenkasse

Pressemitteilungen   •   Jun 16, 2017 13:00 CEST

Die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse) meldet in ihrem heute veröffentlichen Geschäftsbericht für das Jahr 2016 ein Rekord-Versichertenwachstum von 22,2 Prozent und einen Finanzüberschuss von 48,2 Millionen Euro (www.hkk.de/geschaeftsbericht). Der ausschlaggebende Grund für diese Entwicklung war der Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent, der die hkk seit Anfang 2015 zur günstigsten unter den deutschlandweit wählbaren Krankenkassen macht. Auch im Vergleich zu Kassen, die nur in bestimmten Bundesländern wählbar sind, war die hkk 2016 in 10 der 16 Bundesländer Preisführer. Seit 2017 erstreckt sich diese Preisführerschaft sogar auf 13 Bundesländer. Im Vergleich zu einer durchschnittlich teuren Kasse sparen hkk-Mitglieder abhängig vom Einkommen bis zu 266 Euro pro Jahr, im Vergleich zu einer teuren Kasse bis zu 579 Euro.

Beitragsersparnis und ausgeprägte Beitragsstabilität

2016 sparten die hkk-Mitglieder durch den günstigen Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Branchendurchschnitt: 1,1 Prozent) deutlich über 40 Millionen Euro an Beiträgen ein. Darüber hinaus erhöhte der Überschuss von rund 48,2 Millionen Euro die Rücklagen, welche die Beiträge auch künftig niedrig halten. Insgesamt konnten die Betriebsmittel und Rücklagen damit auf fast 300 Millionen Euro gesteigert werden. „Diese Zahlen stehen für die nachhaltige Ausrichtung der hkk-Haushaltsplanung und ermöglichen auch in den nächsten Jahren eine ausgeprägte Beitragsstabilität“, sagt hkk-Vorstand Michael Lempe.

Überdurchschnittliche Leistungen

Neben dem niedrigen Zusatzbeitrag waren die überdurchschnittlichen Zusatzleistungen ausschlaggebend für das Mitgliederwachstum: So können hkk-Versicherte mehr als 1.000 Euro für Naturmedizin, erweiterte Schutzimpfungen, Vorsorgeuntersuchungen, präventive Gesundheitsangebote und Schwangerschaftsleistungen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus werden Gesundheitsaktivitäten durch das hkk-Bonusprogramm mit bis zu 250 Euro jährlich gefördert.

Versichertenentwicklung

Die Zahl der beitragszahlenden Mitglieder im Jahresdurchschnitt stieg 2016 um 24,5 Prozent auf 367.913 Personen. Einschließlich der Familienversicherten waren im Jahresdurchschnitt 485.892 Menschen hkk-versichert – 22,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Betrachtet man das gesamte Wachstum vom 1. Januar 2016 bis 1. Januar 2017, verzeichnete die hkk sogar einen Nettozuwachs von rund 109.000 Versicherten (plus 26,3 Prozent) beziehungsweise 86.000 Mitgliedern (plus 27,5 Prozent). Mit einem durchschnittlichen Alter von 40,6 Jahren sind die hkk-Versicherten deutlich jünger als im Branchenmittel (44,6 Jahre).

Jahresergebnis 2016

Parallel zum Mitgliederwachstum ist das Finanzvolumen der hkk auf rund 1,2 Milliarden Euro gewachsen. Die Einnahmen der hkk im Jahr 2016 betrugen 1,19 Milliarden Euro – 1,7 Prozent je Versicherten mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben je Versicherten sanken hingegen um 2,4 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro. Von dieser Summe wurden rund 95 Prozent für die medizinische Versorgung aufgewendet: insgesamt 1,08 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 176,5 Millionen Euro.

Leistungsausgaben 2016

Aufgrund des starken Kundenwachstums sanken die Ausgaben der hkk je Versicherten für Arzneimittel um 2,4 Prozent, für Krankenhausbehandlungen um 5,2 Prozent und für ambulante ärztliche Behandlungen um 0,4 Prozent. Stark gestiegen sind die Ausgaben je Versicherten in den Bereichen Schwangerschafts- und Mutterschaftsleistungen mit 7,2 Prozent sowie Soziale Dienste, Prävention und Selbsthilfe mit 10,9 Prozent. Ursachen hierfür waren eine deutlich gestiegene Anzahl von Entbindungen im Verhältnis zum Versichertenkollektiv, die verstärkte Inanspruchnahme von Reiseimpfungen und die zunehmende Investition der hkk in Präventionsleistungen.

Niedrige Verwaltungskosten weiter gesunken

Obwohl die hkk 75 neue Vollzeitstellen geschaffen hat, betrugen die Verwaltungskosten nur 4,5 Prozent der Gesamtausgaben und sanken 2016 auf einen Wert von 105,84 Euro je Versicherten (2015: 112,08 Euro). Das sind 47,14 Euro weniger als der Krankenkassen-Durchschnitt von 152,98 Euro. Damit gab die hkk 2016 rund 22,9 Millionen Euro weniger für Verwaltungskosten aus als eine durchschnittliche Kasse vergleichbarer Größe.

Beitragsstabilität und fortgesetztes Wachstum

Seit Anfang 2017 ist die Zahl der Versicherten noch einmal um mehr als 30.000 gestiegen, so dass die hkk bis zum Jahreswechsel auf voraussichtlich rund 570.000 Versicherte wachsen wird – das entspricht einem Jahreswachstum von zirka neun Prozent. Zum 1. Juni wurden bereits rund 553.000 Versicherte, davon 420.000 Mitglieder, betreut.

Für 2018 rechnet die hkk mit einem fortgesetzten Wachstum um etwa zehn Prozent, da nur höchstens ein Drittel der Krankenkassen die Beiträge erhöhen wird. Die hkk wird ihren Beitragsvorteil im Vergleich zum Kassendurchschnitt mindestens beibehalten. Über die genaue Höhe des Beitragssatzes für 2018 entscheidet der hkk-Verwaltungsrat im Dezember.

Forderungen an die Politik

Entgegen vieler Ankündigungen hat die Politik es versäumt, Rahmenbedingungen zu schaffen, welche die Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern und den Vertretern anderer Gesundheitsberufe über die Sektorengrenzen hinweg verbessern. Dafür ist unter anderem eine zeitgemäße Gesundheits-Telematik mit einer leistungsfähigen elektronischen Gesundheitsakte erforderlich. Hier ist Deutschland im internationalen Vergleich weit zurückgefallen. Der Gesetzgeber muss dringend geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um diesen Rückstand aufzuholen.

Der Risikostrukturausgleich (RSA) ist in seiner jetzigen Form unfair und verzerrt den Wettbewerb zwischen den gesetzlichen Krankenkassen. Die Gleichbehandlung der Kassenarten muss hergestellt und der RSA manipulationsresistent ausgestaltet werden.

Zudem gilt es, die Höhe der Leistungsvergütungen von Gesundheitsdienstleistern von der erbrachten Behandlungsqualität abhängig zu machen. Einheitliche und transparente Qualitätsstandards verbessern die Gesundheitsversorgung und helfen, die Anwendung unnötiger sowie überholter medizinischer Maßnahmen zu vermeiden.

Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 550.000 Versicherten (davon mehr als 420.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt – abhängig von ihrem Einkommen – bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

- 22,2 Prozent Versichertenwachstum - 48,2 Millionen Euro Überschuss - Beitragsvorteil bis zu 579 Euro - Günstigste bundesweit wählbare Krankenkasse

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hkk-Studie: Männer leiden unter dem Spagat zwischen Beruf und Vaterrolle

Pressemitteilungen   •   Jun 09, 2017 12:10 CEST

Nur jeder dritte Vater geht in Elternzeit – und das trotz staatlicher finanzieller Anreize. Die Mehrheit davon entscheidet sich dann auch nur für die „Sparvariante“, das Minimum von zwei Monaten. Das ist das Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Untersuchung der hkk Krankenkasse. Studienleiter Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG): „Kein Wunder, dass sich Väter auch heutzutage in Sachen Elternzeit in Zurückhaltung üben. Denn um eine aktive Vaterrolle leben zu können, fehlt häufig die Unterstützung durch den Arbeitgeber.“

Positiver Wandel der Vaterrolle

Väter sind der Meinung, dass sich ihre Rolle zum Positiven geändert hat. Im Vergleich zu ihren eigenen Vätern verbringen sie mehr Zeit mit ihren Kindern und übernehmen dabei mehr Verantwortung. Dennoch gaben über 80 Prozent der Befragten an, dass sie sich noch mehr Zeit mit den Kindern wünschen. Tatsächlich ist es so, dass Väter immer noch mehr als die Hälfte des Tages an ihrem Arbeitsplatz verbringen und nur 14 Prozent des Tages aktiv mit ihrem Kind. Mütter wenden hingegen mehr als die Hälfte des Tages für die Versorgung ihres Nachwuchses auf. Weit weniger Zeit (31 Prozent) verbringen die Mütter, nach Einschätzung der Väter, in ihrem Beruf. Fragt man Väter, wie sie ihre Rolle im Vergleich zur Mutter einschätzen, messen sie ihrer Partnerin als Vertrauensperson und Erzieherin für die Kinder immer noch eine größere Bedeutung bei. Als Versorger und Spielkamerad sehen sie sich hingegen auf Augenhöhe mit den Müttern.

Männer gehen nicht in Elternzeit, weil die Mutter zu wenig verdient

Die Tatsache, dass Frauen tendenziell weniger verdienen, führt dazu, dass Männer sich gegen oder nur für eine sehr kurze Elternzeit entscheiden. Dr. Braun: „Hinzu kommt, dass Frauen häufiger in Teilzeit beschäftigt sind und deshalb nicht alleine für das Familieneinkommen sorgen können.“ Familienpolitisch müssten die beruflichen Rahmenbedingungen für Mütter stärker in den Fokus gerückt und verbessert werden. Erst dann könnten Väter ihre Rolle stärker leben. „Der Wunsch ist da, die Rahmenbedingungen noch nicht“, so Dr. Braun.

Väter mit kleinen Kindern sind extrem gestresst

Dass die Rahmenbedingungen für junge Väter nicht optimal sind, zeigt sich auch bei der Messung des Stresslevels. Knapp die Hälfte aller Väter, deren jüngstes Kind unter sechs Jahre alt ist, zeigt ein signifikant höheres Stressniveau als Väter, deren jüngstes Kind bereits sieben Jahre und älter ist. Zeit zum Stressabbau finden junge Väter wohl auch nur selten. Etwa 49 Prozent der Väter mit ganz kleinen Kindern (0 bis 3 Jahre) treibt während der Woche keinen Sport. hkk-Bereichsleiter Versorgungsmanagement Dr. Christoph Vauth: „Sieben von zehn aller befragten Väter bewegen sich weniger als zwei Stunden in der Woche. Das ist aus gesundheitlicher Sicht sehr bedenklich. Eine regelmäßige und moderate sportliche Aktivität reguliert nicht nur Stress, sondern hat auch eine schützende Wirkung gegen eine Vielzahl von Erkrankungen, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht.“ Laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Erwachsene wöchentlich mindestens 2,5 Stunden körperlich aktiv sein. hkk-Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Ritter: „Körperliche Aktivität ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Wirksamer Gesundheitsschutz setzt sich einerseits zusammen aus Verhaltensprävention, wie etwa Sport und Entspannungskursen, sowie andererseits aus Verhältnisprävention am Arbeitsplatz. Betriebe können Väter unterstützen, indem sie beispielsweise, dort wo es möglich ist, Arbeitszeitmodelle anbieten, die speziell auf die Bedürfnisse junger Väter abgestimmt sind. „Diese müssen zwar individuell und sehr sorgfältig geplant werden, damit betriebliche Abläufe nicht ins Stocken geraten, aber sie sind weitaus besser kalkulierbar als beispielsweise Ausfälle wegen Krankheit“, so Ritter.

Elternzeit nicht in allen Branchen gleichermaßen akzeptiert

Im Branchenvergleich hinsichtlich der Akzeptanz von Elternzeit zeigen sich gravierende Unterschiede. Hohe Anerkennung und weite Verbreitung der Elternzeit finden sich im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche. Im Handel und im Baugewerbe ist das Verständnis hingegen besonders gering. Die Betreuung eines Kindes oder die Pflege eines kranken Kindes werden in diesem Arbeitsumfeld kaum gebilligt. Dr. Braun: „Nach wie vor fehlt in vielen Betrieben das Verständnis für Väter, die ihr krankes Kind pflegen oder sich während der Ferienzeit aktiv um ihre Kindern kümmern möchten. Dabei besteht dringender Nachholbedarf.“ So wünschen sich 41 Prozent der Väter vom Arbeitgeber mehr Unterstützung; beispielsweise in Form von flexibleren Arbeitszeiten und besseren Möglichkeiten zur Kinderbetreuung. hkk-Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Ritter fordert deshalb die Abkehr vom alten Rollenverständnis in Unternehmen: „Dabei sind Führungskräfte besonders gefragt. Sie müssen mit gutem Beispiel vorangehen und ihrerseits Eltern- sowie Erziehungszeiten in Anspruch nehmen.“ Voraussetzung dafür sei eine Betriebskultur, die es erlaubt, Arbeitszeitmodelle wie etwa Home-Office und Teilzeit offen zu diskutieren. Dies wäre insbesondere in Branchen, in denen Elternzeit für Väter bislang keine große Rolle spielt, ein wichtiger Schritt.

hkk-Studie

Im Auftrag der hkk wurden 924 gesetzlich krankenversicherte und erwerbstätige Väter im Alter zwischen 25 und 55 Jahren zu ihrer Vaterschaft befragt. Die Ausgangsthese des aktuelle hkk-Gesundheitsreports „Junge Väter im Erwerbsleben“ war, dass junge Väter ein deutlich moderneres Vaterbild haben und leben als ihre älteren Kollegen. Dabei wurde unter anderem untersucht, ob Väter ihre Rolle wirklich aktiver ausleben und tendenziell mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Zudem prüften die Wissenschaftler, welche Auswirkungen gesellschaftliche und betriebliche Rahmenbedingungen in diesem Zusammenhang haben.

Fehlzeitenreport 2017: Krankenstand bleibt auf gleichem Niveau

Der Fehlzeitenreport wertet auch den Krankenstand der erwerbstätigen hkk-Mitglieder aus. Insgesamt lag die Betroffenenquote im Jahr 2016 bei 50,9 Prozent. Das bedeutet: Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten waren 2016 mindestens einmal krankgeschrieben. Der Krankenstand blieb mit 3,7 Prozent unverändert gegenüber dem Jahr 2015. Damit waren an jedem Tag des Jahres durchschnittlich 37 von 1.000 Erwerbstätigen krankgeschrieben. Die meisten Ausfalltage gingen auf das Konto der sogenannten Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen (319 Tage je 100 Versicherte). Psychische Erkrankungen sind auf Platz zwei. Mit rund 214 Fehltagen je 100 Versicherte sind die Seelenleiden 2016 um 47 Prozentpunkte gestiegen (2015: 167 Tage je 100 Versicherte). Auf Platz drei liegen Krankheiten des Atmungssystems. Hier sanken die Ausfalltage gegenüber dem Vorjahr von 213 auf 203 Tage je 100 Versicherte. Insgesamt dauerte eine Krankschreibung im Jahr 2016 im Schnitt 11,6 Tage – einen halben Tag länger als im Vorjahr.

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 550.000 Versicherten (davon mehr als 420.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt – abhängig von ihrem Einkommen – bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

- Junge Väter wollen mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen, können es sich aber nicht leisten -hkk-Studie: Nur jeder dritte Vater geht in Elternzeit – und dann auch nur kurz -Elternzeit in Handel und Baugewerbe kaum akzeptiert -Studienleiter Dr. Bernard Braun: „Arbeitgeber müssen mehr Verständnis für aktive Väter aufbringen.“

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hkk-Studie: Polypharmazie und Übermedikation sind Seniorenprobleme

Pressemitteilungen   •   Mai 06, 2017 09:00 CEST

Zwischen 12.000 und 58.000 Patienten werden Hochrechnungen zufolge jährlich in Deutschland durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) dauerhaft geschädigt oder sterben. Zudem sollen in Deutschland etwa 1,5 Prozent aller Klinikeinweisungen im Zusammenhang mit UAW stehen, von denen insbesondere Menschen betroffen sind, die polypharmazeutisch behandelt werden.

Fast drei Viertel (73,3 Prozent) aller Menschen, die an mehreren Krankheiten leiden, bekommen fünf und mehr Medikamente verordnet, die sie parallel einnehmen sollen. Das ist das Ergebnis der aktuellen hkk-Studie zum Thema Polypharmazie (Multimedikation). Besonders betroffen sind demnach Patienten ab 65 Jahre. Deshalb hatte bereits der hkk-Gesundheitsreport 2011 das Thema zum Schwerpunkt. Mit Polypharmazie und Übermedikation stehen schwerwiegende Gesundheitsrisiken in Verbindung. Die Tatsache, dass die Zahl der Anzeigen unerwünschter Medikamentenwirkungen bei der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft deutlich zunimmt zeigt, dass sich das Problem zunehmend verschärft. So stieg die Zahl der Meldungen im Zeitraum von 2004 bis 2016 von 2.200 auf 4.000.

Die hkk Krankenkasse hat vor diesem Hintergrund Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG) mit einer erneuten Untersuchung beauftragt. Dabei standen folgende Fragen im Vordergrund: Wie viele der hkk-Versicherten werden polypharmazeutisch behandelt? Welche Patienten sind überwiegend betroffen? Welchen Risiken sind die Betroffenen ausgesetzt und was kann getan werden, um diese zu verringern und unnötige Medikamenteneinnahmen zu vermeiden?

Ältere besonders stark betroffen

Polypharmazie ist altersabhängig: Insgesamt waren 35 Prozent aller hkk-Versicherten, denen 2015 Arzneimittel verschrieben wurden, betroffen. In der Altersgruppe der 65 Jahre und Älteren war der Anteil deutlich höher (61,5 Prozent). Da die Verordnungsdaten der gesetzlichen Krankenkassen keine frei verkäuflichen Arzneimittel beinhalten, ist davon auszugehen, dass der Anteil noch höher wäre, wenn diese berücksichtigt würden.

Alter und potenziell inadäquate Medikation (PIM)

Die sogenannte PRISCUS-Liste soll die Arzneimitteltherapie von älteren Patienten sicherer machen, indem sie hilft, möglicherweise ungeeignete Medikamente, Wechsel- und Nebenwirkungen zu vermeiden. Dennoch erhielten 18,6Prozent der hkk-Versicherten ab 65 Jahre Medikamente, die demnach potenziell inadäquat sind. „Bei der PRISCUS-Liste handelt es sich zwar nicht um eine ‚Verbotsliste‘ im engeren Sinne, sie umfasst aber relevante Informationen zum Risiko einzelner Wirkstoffe gerade für ältere Menschen“, sagt Studienleiter Dr. Braun. Bei den am häufigsten verordneten Medikamenten handele es sich um hoch wirksame, beruhigende sowie schlaffördernde oder stimmungsaufhellende Mittel. Bei Dauereinnahme einiger dieser Arzneimittel drohten Beeinträchtigungen der Lebensqualität und Abhängigkeit. Vielen Patienten könnte beispielsweise mit natürlichen Mitteln wirksam und nebenwirkungsärmer geholfen werden.

Mehr Krankheiten, mehr Medikamente

Patienten mit mehreren Krankheiten (Multimorbidität) werden erwartungsgemäß besonders häufig polypharmazeutisch behandelt. Im Jahr 2015 wurden bei 17,6 Prozent aller hkk-Versicherten 20 und mehr unterschiedliche Krankheitsdiagnosen festgestellt. Dabei handelt es sich nicht immer um unterschiedliche Erkrankungen, sondern häufig um unterschiedliche Schweregrade und Komplikationen, die im Zeitverlauf einer Erkrankung auftreten. Fast drei Viertel (73,3 Prozent) davon bekamen fünf und mehr Arzneimittel verordnet. Dies ist, so Dr. Christoph Vauth (Leiter des hkk-Versorgungsmanagements) problematisch: „Die Sicherheit der Arzneimitteltherapie spielt insbesondere bei der Behandlung von multimorbiden Patientinnen und Patienten, deren Erkrankungen weiter fortschreiten, noch immer eine untergeordnete Rolle.“ Dies müsse sich dringend ändern, so Vauth: „Es geht nicht nur um die Anzahl der Medikamente. Vielmehr muss für Arzt und Patient Transparenz über die Vielzahl der unterschiedlichen Medikamente geschaffen werden, damit unerwünschte Wechselwirkungen vermieden werden können. Der neue Medikationsplan, den Patienten von ihren Ärzten erhalten können, ist aber nur ein erster wichtiger Meilenstein.“

Fehlendes Problembewusstsein bei Patienten

Laut dem Gesundheitsmonitor der Bertelsmann-Stiftung von 2011 sind den meisten Polypharmazie-Patienten die Gefahren und Risiken einer Multimedikation nicht bewusst. Demnach sind nur 21 Prozent der Meinung, dass Ärzte zu oft Arzneimittel verordnen – bei älteren Betroffenen waren es noch weniger. 59 Prozent hielten es sogar für überflüssig, wenn der Arzt sich bemüht, Arzneimittel zu vermeiden. 72 Prozent der Patienten glauben zudem, dass alle ihre Ärzte einen genauen Überblick darüber haben, welche Medikamente die anderen Ärzte verschrieben haben. Dies ist jedoch normalerweise nicht der Fall.

Verbesserungen nur durch mehrere Maßnahmen möglich

Patienten, die mindestens drei verordnete Medikamente über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen gleichzeitig nehmen, haben seit 1. Oktober 2016 Anspruch auf einen sogenannten bundeseinheitlichen Medikationsplan, den sie bei ihrem Hausarzt erhalten. Der Plan, der seit kurzem in der Praxissoftware des Arztes abgebildet ist, soll sowohl sämtliche verschreibungspflichtige Arzneimittel als auch Selbstmedikation dokumentieren. Dazu werden vom Arzt unter anderem der Wirkstoff, die Dosierung, der Einnahmegrund sowie sonstige Hinweise zur Einnahme protokolliert. „Diese Maßnahme ist ein sinnvoller Schritt zu mehr Transparenz bei der Medikamentenverordnung. Polypharmazie entsteht vielfach aus der verbreiteten Vorstellung, dass jede Krankheit gleichwertig und gleichzeitig mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln behandelt werden muss“,sagt Braun. Anstatt dass jeder Arztkontakt – auch durch die Erwartungshaltung des Patienten – mit einer weiteren Medikamentenverschreibung abgeschlossen wird, sollten alle Vor- und Nachteile einer Verordnung abgewogen und die Entscheidung über die Verschreibung anhand einer angemessenen Risikokommunikation mit dem Patienten getroffen werden.

Der Nachweis über den Nutzen des Medikationsplans, seiner Vollständigkeit sowie Korrektheit und damit des erhofften Nutzens im Arzneimittelalltag steht aber noch aus. Eine weitere Studie der hkk soll dazu im Laufe des Jahres 2017 erste Erkenntnisse liefern. Vauth: „Selbst wenn der Medikationsplan erfolgreich sein wird, muss er um weitere Maßnahmen ergänzt werden.“

Weiterhin können folgende Maßnahmen zu mehr Arzneimitteltherapiesicherheit beitragen:

  • Medizinische Leitlinien zur Behandlung multimorbider Patienten. Hinzukommen sollten außerdem Leitlinien über die Nichtverordnung bestimmter Arzneimittel bei Polypharmazie, wie sie z.B. in der PRISCUS-Liste festgehalten sind.
  • Diese Leitlinien sollten den Ärzten zur Verfügung gestellt werden und fester Bestandteil von Fortbildungen werden, damit sie verlässlich im Versorgungsalltag ankommen.
  • Ärzte sollten Verordnungen ohne Leitlinienabsicherung regelmäßig prüfen und das Verordnungsgeschehen mit dem von Fachkollegen vergleichen (z.B. in speziellen ärztlichen Qualitätszirkeln zum Thema Polypharmazie).
  • Ärzte sollten entweder ihre eigenen Dokumentationssysteme über Verordnungen nutzen, um Transparenz über ihr Polypharmaziegeschehen zu gewinnen oder Krankenkassen sollten ihnen entsprechende Übersichten im Vergleich zu allen regionalen Ärzten zur Verfügung stellen.
  • Hausärzte sollten für Polypharmazie-Patienten ausreichend Zeit aufbringen, um so Anzahl und Art von Arzneimitteln auf das notwendige Maß zu reduzieren und Wechselwirkungen zu vermeiden.
  • Pharmazeutische Beratung durch die Krankenkassen auf Basis der Patientenquittung über alle verschriebenen Medikamente.

Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 540.000 Versicherten (davon mehr als 410.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt – abhängig von ihrem Einkommen – bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 MitarbeiterInnen betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

Fast drei Viertel (73,3 Prozent) aller Menschen, die an mehreren Krankheiten leiden, bekommen fünf und mehr Medikamente verordnet, die sie parallel einnehmen sollen. Das ist das Ergebnis der aktuellen hkk-Studie zum Thema Polypharmazie (Multimedikation). Besonders betroffen sind demnach Patienten ab 65 Jahre.

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Symptome mit Lieblingsmusik lindern: Tinnitracks für hkk-Versicherte kostenlos

Pressemitteilungen   •   Mär 30, 2017 13:40 CEST

hkk-Versicherte können ab dem 1. April die innovative Tinnitus-Therapie-App Tinnitracks kostenlos nutzen. Ein Jahr lang haben sie Zugang zu einer vom HNO-Arzt begleiteten Behandlung gegen den störenden Dauerton. Alles, was sie für die Nutzung von Tinnitracks benötigen sind Smartphone, Internetzugang, Kopfhörer und ihre Lieblingsmusik. Voraussetzung für die Kostenübernahme sind der Besuch bei einem der teilnehmenden HNO-Ärzte und eine eindeutige Diagnose eines subjektiven, chronischen, tonalen Tinnitus, für dessen Behandlung die App ausgelegt ist.

Tinnitracks ist ein zertifiziertes Medizinprodukt, das auf medizinischen Forschungsergebnissen basiert. Die App filtert die individuelle Tinnitusfrequenz der Betroffenen aus den eigenen Musikdateien. Das regelmäßige Hören der speziell aufbereiteten Lieder kann die überaktiven Nervenzellen beruhigen, die das störende „Ohrgeräusch“ auslösen. Laut wissenschaftlicher Studien können 90 Minuten tägliches Musikhören die Lautstärke des Tinnitustons deutlich verringern. Empfohlen wird eine Behandlungsdauer von zwölf Monaten.

Das Angebot der hkk umfasst neben der einjährigen Nutzungslizenz für die App auch Untersuchungen durch den HNO-Arzt, die Frequenzbestimmung des Tinnitustons und therapiebegleitende Videos von Dr. Johannes Wimmer, dem aus Internet und Fernsehen bekannten Mediziner „Dr. Johannes“. hkk- Vorstand Michael Lempe: „Die hkk setzt auf innovative Methoden, um die Versorgung ihrer Kunden immer weiter zu verbessern. Tinnitracks ist ein gutes Beispiel dafür, denn die E-Health-Lösung erleichtert die Behandlung der Betroffenen enorm.“ Jörg Land, Geschäftsführer und Mitgründer von Sonormed, dem Medizintechnologieunternehmen, das Tinnitracks entwickelt hat: „Wir freuen uns, mit der hkk eine große gesetzliche Krankenkasse an Bord zu haben.“

Auch der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. unterstützt die Einbindung von Tinnitracks in das Gesundheitssystem. Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender des Berufsverbands: „Immer mehr Patientinnen und Patienten nutzen Gesundheits-Apps. Mit Tinnitracks steht eine moderne Therapieform zur Verfügung, die die Hals-Nasen-Ohrenärzte mit der Kooperation gern unterstützen.“

Über die hkk Krankenkasse:

Die hkk zählt mit mehr als 530.000 Versicherten (davon mehr als 400.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt – abhängig von ihrem Einkommen – bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro.

Über die Sonormed GmbH

Sonormed wurde 2012 in Hamburg gegründet. Das Medizintechnologieunternehmen mit Schwerpunkt digitale Audiologie entwickelte mit einem interdisziplinären Team aus Toningenieuren, Informatikern und Neurobiologen das Medizinprodukt Tinnitracks (www.tinnitracks.com). Sonormed erhielt bereits zahlreiche Förderungen und Auszeichnungen für die Entwicklung und Markteinführung von Tinnitracks, darunter die Auszeichnung zum EU-weit innovativsten Health Start-Up durch das European Institute of Innovation & Technology (EIT), zu dessen Netzwerk die Hamburger gehören, und die Auszeichnung „IKT Innovativ“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Mit dem SXSW Accelerator 2015 konnte Sonormed zudem einen der renommiertesten Start-Up-Wettbewerbe weltweit für sich entscheiden.

Über Tinnitracks

Tinnitracks ist ein zertifiziertes Medizinprodukt zur Behandlung von subjektivem, chronischem, tonalen Tinnitus, das mit der Lieblingsmusik der Betroffenen arbeitet. Tinnitracks basiert auf den wissenschaftlichen Forschungen zum Tailor-Made-Notched-Music-Training (TMNMT), das als neuro-akustischer Therapieansatz bei den Ursachen des Tinnitus in der Hörrinde des Gehirns ansetzt. Die Tinnitracks-Technologie filtert die individuelle Tinnitus-Frequenz der Betroffenen aus ihrer Lieblingsmusik heraus, so dass die überempfindlichen Nervenzellen, die für den Dauerton verantwortlich sind, nicht mehr gereizt werden. Betroffene können unter www.tinnitracks.com oder per App ihre Lieblingsmusik auf das Therapiepotenzial testen und aufbereiten. Neben der hkk Krankenversicherung erstatten bisher die Techniker Krankenkasse, mhplus, BKK VBU, Axa, Allianz, Gothaer, LVM und die Krankenversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe – Bayerische Beamtenkrankenkasse und Union Krankenversicherung – die Kosten für Tinnitracks.Mehr unter: www.tinnitracks.com.

PRESSEINFORMATIONEN TINNITRACKS

HOSCHKE & CONSORTEN Public Relations GmbH

Marta Iza de la Torre/Christina SiebelsTel. 040 - 36 90 50-45/-58

m.iza@hoschke.de

c.siebels@hoschke.de

hkk-Versicherte können ab dem 1. April die innovative Tinnitus-Therapie- App Tinnitracks kostenlos nutzen. Ein Jahr lang haben sie Zugang zu einer vom HNO-Arzt begleiteten Behandlung gegen den störenden Dauerton. Alles, was sie für die Nutzung von Tinnitracks benötigen sind Smartphone, Internetzugang, Kopfhörer und ihre Lieblingsmusik.

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hkk: Gesetz zur Stärkung der Pflege im Krankenhaus notwendiger erster Schritt

Pressemitteilungen   •   Mär 17, 2017 10:31 CET

„Die hkk Krankenkasse betrachtet es als Fortschritt für die Patienten, dass in Kliniken für besonders pflegeintensive Bereiche, Intensivstationen und den Nachtdienst ab 2019 Personaluntergrenzen gelten sollen. Bisher gab es diese nicht, obwohl die Krankenkassen den Kliniken ausreichend Geld für eine hochwertige Pflege bezahlen. Leider verwenden viele Kliniken einen Teil dieser Zahlungen stattdessen für bauliche und technische Investitionen, weil die Bundesländer ihrer gesetzlichen Verantwortung zur Investitionsfinanzierung nur ungenügend nachkommen“, erklärt hkk-Vorstand Michael Lempe.

Nach der aktuellen Vereinbarung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) mit den Vertretern der Koalitionsfraktionen und der Bundesländer sollen ab Januar 2019 feste Personaluntergrenzen für die oben genannten Pflegebereiche im Krankenhaus gelten. Hintergrund ist, dass die bisherigen Förderprogramme die Pflegewirklichkeit nicht dauerhaft verbessert haben. Daher hat die vom Bundesgesundheitsminister 2015 eingesetzte Expertenkommission „Pflegepersonal im Krankenhaus“ Verbesserungsvorschläge erarbeitet, die als Grundlage für die aktuelle Vereinbarung dienen.

Demnach werden die zusätzlichen Finanzmittel des Pflegestellen-Förderprogramms ab 2019 in einen dauerhaften Pflegezuschlag überführt, der dann bis zu 830 Millionen Euro umfassen soll. Zudem sollen diese Förderbeträge an der tatsächlichen Personalausstattung des jeweiligen Krankenhauses ausgerichtet werden. Unterschreitungen der Personaluntergrenzen werden mit Vergütungsabschlägen sanktioniert. Die Krankenhäuser müssen ihre Angaben zur Personalausstattung von einem Wirtschaftsprüfer nachweisen lassen. Sie müssen die zuständigen Landesbehörden über ihre Personalausstattung informieren und diese in allgemein zugänglichen Qualitätsberichten publizieren. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die zusätzlichen Finanzmittel auch am Patientenbett ankommen.

„Entscheidend für den Erfolg werden jedoch die erst noch festzulegenden Personaluntergrenzen sein,“ gibt Lempe zu bedenken. „Diese müssen ausreichend hoch liegen, so dass eine qualitativ hochwertige und sichere Pflege für die Patienten gewährleistet ist.“

Außerdem sieht der hkk-Vorstand die Gefahr, dass Krankenhäuser ab 2019 zwar die neuen Personaluntergrenzen beachten, um Sanktionen zu vermeiden, aber weiterhin einen Teil der Pflege-Förderbeträge für Investitionen zweckentfremden. „Daher fordern wir, dass die Förderbeträge nicht höher sein dürfen als die tatsächlichen Personalkosten“, so Lempe.

Zudem hängt die Verbesserung der Pflegesituation auch künftig von einer ausreichenden Investitionsfinanzierung durch die Länder ab. Denn das geplante Gesetz betrifft nur rund ein Prozent der Krankenhaus-Gesamtvergütung. Zudem ist die Neuregelung auf besonders pflegeintensive Bereiche, Intensivstationen und den Nachtdienst begrenzt.

Lempe: „Personaluntergrenzen sind daher nur ein erster Schritt. Denn wenn die Bundesländer notwendige Investitionen nur ungenügend finanzieren, werden viele Krankenhäuser auch künftig versuchen, die fehlenden Mittel durch Einsparungen im Pflegebereich zu erwirtschaften – zum Nachteil der Patienten.“

Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 530.000 Versicherten, 27 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu den 20 größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen. Im Jahr 2016 ist sie um mehr als 100.000 Versicherte gewachsen. Ihr unveränderter Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie 2017 zum dritten Mal in Folge zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt, abhängig von ihrem Einkommen, bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro.Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versiche­rung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 MitarbeiterInnen betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

Gesetz zur Stärkung der Pflege im Kran-kenhaus notwendiger erster Schritt hkk begrüßt Personaluntergrenzen in Kliniken und fordert ausreichende Investitionsfinanzierung durch die Bundesländer

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NAKO: hkk Krankenkasse unterstützt Deutschlands größte Gesundheitsstudie

Pressemitteilungen   •   Mär 13, 2017 15:03 CET

Im Rahmen eines bundesweiten Forschungsprojekts – der NAKO Gesundheitsstudie (NAKO) – erheben 18 NAKO-Studienzentren vielseitige Daten, damit künftig bei chronischen Krankheiten eine noch bessere Prävention, Früherkennung und Behandlung erfolgen kann. Die hkk Handelskrankenkasse unterstützt das Projekt.

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Gesunde Unternehmen 2016 – Challenge Bremen und umzu – Sieger geehrt

Pressemitteilungen   •   Jan 17, 2017 17:28 CET

- Performa Nord, Thyssenkrupp System Engineering GmbH und das Neurologi-sche Rehabilitationszentrum Friedehorst gGmbH sichern sich die ersten Plätze - Gesundheitssenatorin Prof. Eva Quante-Brandt ehrt Sieger - Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt - Challenge 2017 beginnt am 1. April / Anmeldestart 15. Februar

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Über hkk Krankenkasse

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 560.000 Versicherten (davon mehr als 430.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt – abhängig von ihrem Einkommen – bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkondi-tionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

Adresse

  • hkk Krankenkasse
  • Martinistraße 26
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